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Von Brisbane zu den Koalas der goldenen Küste

Eigentlich war ja geplant nach einem Übernachtungstopp die Sunshine Coast zu verlassen und weiter zur Gold Coast zu fahren. Aber wie das halt so ist, wenn man in einem Auto sitzt und die Freiheit hat, kommt alles anders als gedacht. Und als wir am Old Bruce Highway ein Schild zum Australia Zoo sahen, also mittlerweile das 10te, beschlossen wir einfach mal hinzuschauen. Nach dem es halb 9 am Vormittag war, waren wir bis auf ein paar Familien mit aufgeregten Kleinkindern, die ersten vor dem Zooeingang, der erst eine halbe Stunde später öffnete. Als wir den stolzen Preis von 47 AUD für Studenten sahen, zögerten wir doch noch kurz, ob wir uns das tatsächlich leisten sollten. Aber wie schon so oft auf diesem Australien-Trip sagten wir uns: „Ach, wenn man schon mal da ist…ist ja doch am anderen Ende der Welt“. Anders gesagt, wir gingen rein.

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Weiter Richtung Süden

SUPen in Noosa
Kurze Pause vor Villakulisse - Noosa
Da müsst man wohnen - Noosa
Do the twist - Noosa
Noosa Nationalpark
Tarnungskünstler - Noosa
Crocodile Show - Australia Zoo
Nutsch Nutsch - Australia Zoo
Da ist er endlich der Cassowary!
In der Zwischenzeit ist wieder einiges passiert. Hinsichtlich der Internetverfügbarkeit ist wie man sieht nicht viel passiert, sonst hätten wir natürlich schon vorher berichtet. Wir sind mittlerweile schon ca. 1000km weiter südlich von Airlie Beach in der Nähe von Coolum Beach. Auf dem Weg hierher legten wir zunächst einen kurzen Halt in Mackay ein – nicht sonderlich sehenswert.
Es lebt! - Bruce Highway
Wild-hüpfende Kängurus - kurz vor Rockhampton - Bruce Highway
Blattlos-Bäume - Bruce Highway
Pelikane über Hervey Bay
Im Hafen von Hervey Bay auf Walsuche
Statue im Hafen von Hervey Bay
Lake Mc Kenzie schön, aber das war's
Süßwasserplantschen - Fraser Island
Weißer Sand auf Fraser
Maheno Wreck - Fraser Island
Der Sand hat das Schiff erobert - Fraser
75 Mile Beach - Fraser
Eli Creek - Fraser Island
Eli Creek - Fraser Island
The Pinnacles
Unser Aussie Guide erzählt uns vom besten Wasser der Welt, hoho - Fraser Island
Central Station - Fraser
Mangrooven - Fraser
Fähre nach Fraser
Achtung Koala!
Dünenbesteigung
Sanddüne beim Rainbow Beach
Surfing the Dunes
Aussicht auf Rainbow Beach
Papagei am Highway
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Finde das (lebende) Känguru

Länger schon ists her, dass wir das letzte Mal einen Blog geschrieben haben. Aber Australien machts uns nicht wirklich leicht. Denn das Gerücht, dass es hier nirgends Internet gibt stimmt. Selbst wenn man fürs Internet zahlt, ist es extrem schlecht. Insofern ist Österreich Australien 10 Jahre voraus. Das war jetzt die Einleitung und die Entschuldigung für fehlende Fotos.

Outer Great Barrier Reef
Roadfeeling am Highway Nr. 1
Roadtrain
Library of Charters Towers
Miners Cottage - Charters Towers
Stadtbild von Charters Towers
Küste von Bowen
Horshoe Bay - Bowen
Im Dschungel von Kuranda
Tschak!
Whithaven Bay - Whitsunday Island
Whitehaven Strand - Whitsunday Island

Nach dem Great Barrier Reef und einer Woche in der Umgebung von Port Douglas und dem Daintree Forest, haben wir es endlich südlicher geschafft. Nächstes Ziel war Townsville und die alte Goldgräberstadt Charters Towers. Nach einer Nacht auf einem gratis Rastplatz und einer spannenden Unterhaltung mit belgischen Windsurfern, die in Australien leben, sind wir im Golddorf angekommen. Am Weg dorthin wurde unsere Vermutung, dass hier kaum Kängurus gibt, wiedermal traurig widerlegt. Denn auf dem Bruce Highway lagen alle 50m (!) tote Vieher. Im Gegensatz zu Österreich werden hier tote Straßentieropfer nicht weggeführt und man kann den ganzen Verwesungsprozess verfolgen. Sehr schiarch.

Einen kurzen Zwischenstopp legten wir bei dem Wallaman Watterfall – dem größten australischen Wasserfall  – ein. Leider führte er aufgrund der Trockenzeit sehr wenig Wasser, aber dennoch konnte man sich gut vorstellen wie er zu Bestzeiten die Schlucht hinunter donnert. Am Parkplatz hatte wir unsere erste Begegnung mit einer australischen Schlange, als ich fast versehentlich auf sie rauf getreten bin. Ich will jetzt nicht näher darauf eingehen, aber es war ein Taipan. Wer will kann gerne nachlesen, was da so passiert, wenn man von der gebissen wird =)

In Charters Towers haben wir uns für die billigste Attraktion „Goldminers Cottage“ entschieden. Das alte Museums-Häuschen wird von einem älteren Professor geleitet,der eine Mischung aus Crocodile Dundee und einem alten Geschichtsprofessor darstellt. Musikalisch untermalt wird der Hausrundgang von einem akkordionsspielenden alten Australier. Sehr harmonisch. Wenn man dann noch um 5 AUD Gold wäscht kann man den Goldrausch richtig fühlen. Und wenn man so wie wir auch noch tatsächlich Gold findet, hat einen das Fieber gepackt.

Die nächste Nacht mussten wir leider unfreiwillig in Townsville verbringen, da unser Van nicht mehr weiter wollte. Anscheinend wollte er keine toten Tiere mehr sehen – kann man auch irgendwie verstehen.

Die Straße führte uns am nächsten Tag nach Bowen. Ein fast unentdecktes kleines nettes Strandörtchen mit gratis Schnorchelmöglichkeiten und wunderschönen Stränden ohne Krokodile. Wir schliefen an einem Campingplatz der direkt bei der Horshoe Bay war und so mussten wir am nächsten Tag nicht weit gehen, um hier das Riff zu erkunden. Am Strand trafen wir dann auf Annika und Andi. Zwei wiedermal sehr sympathische Österreicher. Es zeigt sich, dass Österreicher zwar nicht wirklich in Asien zu finden sind, aber am anderen Ende der Welt, dann doch mal auftauchen.

Gestern Abend ging es dann weiter Richtung Süden. Gelandet sind wir in Airlie Beach, einem Ort der alles andere als ruhig ist. Denn anscheinend ist hier die Backpacker Hochburg. Die Hochburg der saufwütigen und anscheinend gut betuchten Reisenden, denn sonst könnten sie sich nicht die unzähligen Biere um ca. 7 AUD leisten. Nach eienr erstaunlich ruhigen Nacht auf einem der Backpackercampingplätze, ging es heute früh morgens los – an den schönsten Strand, den wir bis jetzt gesehen haben.

Wir hatten eine Tour zu den Whitsunday Islands gebucht (138 AUD/Student). Der erste Bootsstop führte uns ans innere Great Barrier Reef und damit zu einem Schnorchelspot – sehr schön – aber nicht unbedingt nötig. Nach einem halbwegs leckeren Mittagessen, stiegen wir auf einen Aussichtspunkt hinauf. Und da war es dann – das WOW-Erlebnis. Wir hatten einen wunderschönen Ausblick über den Whitehaven Beach, den weißesten Sandstrand der Welt. Durch Flut und Ebbe ändert er nahezu täglich seine Form, die von Sandbänken geprägt ist. Im türkisblauen Wasser sind einige dunkle Flecken zu erkennen, die sich bei genauerer Betrachtung als spielende Stingrays zu erkennen gaben.

Die sind teilweise so zutraulich, dass sie nahezu direkt an einem vorbei schwimmen, wenn man einfach nur ruhig im Wasser steht und sein Glück kaum fassen kann. So hatten wir einen der schönsten und besten Tage dieser Reise, an einem der wahrscheinlich schönsten Flecken dieser Welt.

Halbzeit – erstes Resümee inmitten von Tempeln

Am Anfang unserer Reise wollten wir in möglichst kurzer Zeit möglichst viel sehen, erleben und konnten gar nicht genug von den neuen Eindrücken bekommen. Alles ist neu und ungewohnt: Das Essen, die Gerüche,  die Art wie man isst, die Gepflogenheiten der Menschen, die Toiletten  (!) – alles Neue wird wie von einem Schwamm aufgesogen. Nach den ersten Wochen im Dauer-Sightseeing-Stress ist uns allerdings erstmals die Puste ausgegangen und wir sind’s ein wenig „ruhiger“ angegangen (statt jede Nacht den Ort zu wechseln, sind wir sogar mal 2 Nächte an einem Ort geblieben).

Der legendäre Prambanantempel aus dem 8. Jh
Leni munter und blumengeschmückt - Prambanan
Posing mit Sarong - Prambanan
Ohne Helm geht nix auf der Baustelle - Prambanan
Die vielen Stiegen und die Hitze sind nicht so toll - Prambanan
Prambanan
Der wesentlich schönere und abseids der Menschenmassen gelegene Sewu Tempel - Prambanan
So schööön, Sewu - Prambanan
Sewu Tempel - Prambanan
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On the way to the beach - Parangtritis
Da ist die erste Düne! - Parangtritis
Mit indo Oma - Parangtritis
So große Wellen und so alleine...-Parangtritis
...doch nicht so alleine - Parangtritis
Parangtritis
Der Spowi am Strand - Parangtritis
Leni lernt das Fliegen - Parangtritis
Da springt er - Parangtritis
Und auch ein netter Sonnenuntergang - Parangtritis
Mit Tickets und Turban bewaffnet - Borobodur
Buddatempel von der Ferne - Borobodur
So jetzt haben sie uns endlich einen Schirm angedreht - Borobodur
Borobodur
Borobodur
Leni die Sprachassistentin - Borobodur
Gruppenbild - Borobodur
Borobodur
Oben bei den Stupas - Borobodur
Borobodur
Und eine neue Gruppe hat uns erwirscht - Borobodur
Unser treues Gefährt in und um Yogyakarta

Wenn man dieses Tempo jedoch ständig beibehält, Halbzeit – erstes Resümee inmitten von Tempeln weiterlesen