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Rauf auf die Insel und schnell wieder weg

Hey-Ho da sind wir wieder. Wir haben also auf den Zug gewartet, der ist dann mit mehr als 1 Stunde Verspätung endlich aufgetaucht. Zunächst hat es so ausgesehen, als ob es eine Fehlentscheidung gewesen ist, die 3.Klasse zu nehmen. Denn alle Zugabteile waren überfüllt! Nicht nur die Sitzplätze waren belegt, sondern auch die Gänge waren voll mit Menschen. Ich weiß nicht warum – vielleicht weil ich mit meinem großen Rucksack so bemitleidenswert ausgesehen habe – aber plötzlich kam der Schaffner zu uns und sagte „come with me“. Das haben wir dann gemacht und uns vorbei an all den anderen Passagieren geschlengelt – mit Riesenrucksack. Erstaunlicher Weise hat sich jedoch keiner beschwert und die anderen Touristen haben sich wahrscheinlich nicht gedacht, dass wir eine Sonderbehandlung bekommen, sondern eher, dass wir was verbrochen haben.

Hua Hin - Strandidylle
Hua Hin
Ausritt gefällig? Hua Hin
Zugaussicht
Verschwitzt aber glücklich über den Sitzplatz - Zugfahrt
Insel-Abendfeeling - Koh Tao
Koh Tao
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Kurzer Schnorchelausflug - Koh Tao

Aber es war tatsächlich so, dass der Schaffner mit uns Mitleid hatte und uns durch den ganzen Zug (wir sind im vordersten Abteil eingestiegen und bis zum hintersten gegangen) führte, um uns einen Sitzplatz zu präsentieren. Den haben wir natürlich sehr dankbar angenommen und unser Glück gar nicht fassen können.

In Chumpon angekommen hatten wir uns noch nicht entschlossen, ob wir besser gleich mit der Nachtfähre nach Koh Tao fahren sollten oder doch eine ruhigere Nacht am Festland verbringen sollten. Wir waren ja schon fast 10 Stunden unterwegs. Der Geldgeiz hat gesiegt und wir entschieden uns für die Nachtfähre. Großer Fehler. Das Boot war gut – die Betten auch – aber als wir auf der Insel um 5 in der Früh ankamen, waren wir wie geschlaucht. Eigentlich ist es bei jeder Fahrt in der Nacht so – egal ob Zug, Bus oder Boot, man kann davon ausgehen, dass man sehr unausgeschlafen am Ziel ankommt. Das beeinträchtigt dann auf jeden Fall die Entscheidungsfähigkeit bei der Herbergssuche. Besonders schlimm war es diesmal, weil fast alle Guesthouses voll belegt waren. So müssen sich wohl Josef und Maria gefühlt haben.

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